Chronik

 

Verstärker (in Vorbereitung)

   

1914

       

1914

 

Tonfrequenzverstärker von Telefunken

   
   

"Im Jahre 1914 wurde kurz vor Kriegsausbruch bei Telefunken der erste sehr leistungsfähige 2stufige Tonfrequenzverstärker fertig, der sogar schon mit Röhren eigener Fabrikation bestückt war. Der Verstärker fand in einer Kraftwagen-Station der Obersten Heeresleitung Verwendung." [Bratke in: Telefunken-Kamerad 1 1937, 3]

   

1928

       

1928

 

Zentralverstärker für Rundfunkempfang

   

Funkausstellung 1928

 

"Einen Zentralempfänger fast in der Größe eines Kleiderschrankes für Siedlungen und Krankenhäuser, der 500 Lautsprecher zu speisen vermag und selbstverständlich für Netzanschluß eingerichtet ist, haben die Radio-Werke Schneider-Opel gebaut." [Burstyn in: ETZ 41 1928, 1506]

   
         

1936

       

28.8.-6.9.1936

 

Endröhren auf der Funkausstellung 1936

   

Steigerung der Lautstärke

 

"Eine große Zahl der Empfänger ist diesmal mit verhältnismäßig starken Endröhren ausgerüstet. Anstelle der bisher in hochwertigen Wechselstromapparaten benutzten Endröhre Telefunken RE 604 oder Valvo LK 460 ist eine neue Endröhre AD 1 getreten. Das bedeutet eine Steigerung der Niederfrequenzleistung von 2 auf 4,2 Watt bei einem Klirrfaktor von 5%. In der Mittelklasse der Fernempfänger ist die neue Endröhre AL 4 wegen ihrer größeren Verstärkung am meisten verbreitet. Sie kann eine Niederfrequenzleistung von 3,3 Watt bei einem Klirrfaktor von 5% abgeben.

 

Endröhren
  RE 604
  LK 460
  AD 1, AL 4

   

Für Gleich- und Allstromgeräte ist es bekanntlich wegen der zur Verfügung stehenden kleinen nutzbaren Anodenspannung schwieriger, eine Endstufe genügender Leistung zu bauen. Eine wirklich befriedigende Lösung dieser Aufgabe ist besonders bei Empfängern für 110 Volt Gleichstrom bisher noch nicht gefunden. Die Spitzengeräte fast aller Firmen werden deshalb nur als Wechselstromgeräte geliefert." [Kösters in: AZ 2 1936, 103f.]

 
         

1937

       

1937

 

Funkausstellung 1937

   
   

"Die eigentlichen Niederfrequenzverstärker haben keine wesentliche Änderung erfahren. Im allgemeinen wird wegen der größeren Verstärkung als Ausgangsrohr eine Penthode benutzt und nur bei wenigen Spitzengeräten eine Triode." [Kösters in: AZ 5 1937, 272]

   
         

1939

       
   

16. Große Deutsche Rundfunkausstellung Berlin 1939

  Abb. 6 aus [Kösters in: AZ 5 1939]

neue Röhren

 

"Die Rundfunkröhrenindustrie hat eine neue Röhrenserie für Allstromgeräte herausgebracht, die eine geringere Heizleistung erfordert. Die Porzellanfabrik Hescho zeigt Rundfunkröhren, die mit Ausnahme der stromführenden Teile vollständig aus keramischem Material (Abb. 6) aufgebaut sind." [Kösters in: AZ 5 1939, 352]