Schuchhardt
(Allradio)

 

Hallaphon

   
   

Laut Erich Schwandt [in: Funk-Anzeiger 1925, 79f.] war das Hallaphon der Berliner Schuchhardt AG (Allradio) einer der "ersten am deutschen Markt erschienenen Lautsprecher". Dementsprechend zählt Eugen Nesper die "fabrikatorisch recht hochwertige Ausführung des Hallaphons von Schuchhardt A.-G." 1928 bereits zu den historischen Lautsprechern, ebenso wie die frühen elektrodynamischen, "sehr hochwertigen und auch recht hübschen Ausführungen" von Magnavox und Pathé [Nesper 1929, 10f.].

 

Magnavox

Pathé

         

 

 

"Bei diesem Hallaphon, von welchem Abb. 10 einen Schnitt durch eine elektromagnetisch erregte Konstruktion, Abb. 11 durch eine Ausführung mit permanenten Magneten wiedergibt, war in ein aus Isoliermaterial hergestelltes räumlich sehr klein bemessenes Gehäuse das Magnetfeld mit der Membran eingebaut. Dadurch, daß eine besondere Luftdämpfung vorgesehen war, war der Impedanzwiderstand der Spule kompensiert, derart, daß eine Zunahme des Impedanzwiderstandes mit zunehmender Frequenz bewirkt wurde. Auf diese Weise wurde eine nahezu gleichmäßige Schalldruckkurve in verhältnismäßig weitem Tonfrequenzbereich erzielt. Die Membran bestand bei diesen Ausführungen aus Zellon oder besonderem imprägnierten Papier; um eine besonders gute Beweglichkeit zu ermöglichen, war sie mit entsprechenden Kröpfungen versehen. Die Dynamometerspule wurde durch eine gewellte Federanordnung gehalten." [Nesper 1929, 11]

 

Hallaphon