Abb. 5 aus [Nesper 1929]

Elektrodynamischer Lautsprecher mit Spulenmembran von Pathé

 

Als Beispiel für eine von der "Urtype" des dynamischen Lautsprechers abweichende Ausführungsform führt Eugen Nesper diese Pathé-Konstruktion an:

"So ist beispielsweise nicht erforderlich, eine besondere Spule zu verwenden, an welcher die Membran angebracht ist und wodurch immerhin die Membranschwingungen in gewissem Sinn beeinträchtigt werden.

Man hat beispielsweise die bewegliche Spule als Membran selbst ausgeführt, indem man sie kegelförmig […] gewickelt hat und durch ein geeignetes Bindemittel so fest in sich gestaltet hat, daß sie eine schwingungsfähige schallabgebende Membrane darstellt. Mit einer derartigen Anordnung wurde beispielsweise der Pathé-Lautsprecher versehen, welchen Abb. 5 darstellt." [Nesper 1929, 6 und Abb. 5]